Ob es sich um eine Straßenbaumaßnahme oder um die Baustelle mit Abbruch und Verdichtungsarbeiten handelt - überall werden Erschütterungen erzeugt und auf die angrenzende Bebauung übertragen.

Als nach § 26 BImSchG bekanntgegebene Messstelle für (Schall und) Erschütterungen führen wir die entsprechenden Beweissicherungsmessungen normgerecht durch. Dazu steht uns ein 9-kanaliges Messsystem mit hochempfindlichen 1- und 3-achsigen Geophonen zur Verfügung.

Die Auswertung und Beurteilung der Untersuchungen erfolgt nach der Norm DIN 4150 „Erschütterungen im Bauwesen“ auf der Basis der gemessenen maximalen Schwinggeschwindigkeiten, je nach Aufgabenstellung bezüglich:

  • Schäden am Gebäude und/oder
  • Belästigung von Menschen.

Neben der Speicherung der Signal-Zeitverläufe und Messauswertung im Labor können erste Ergebnisse und die Einhaltung von Grenzwerten bereits vor Ort geprüft werden.

Erschütterungstechnische Untersuchungen werden von uns insbesondere auch im Rahmen des  Neu- und Ausbaus von Straßenbahn- bzw. Eisenbahnstrecken durchgeführt. Neben den Beweissicherungsmessungen an besonders gefährdeten Gebäuden erfolgt hier (als Grundlage für eine Erschütterungsprognose) auch die Ermittlung der Übertragungsfunktionen vom Referenzmesspunkt zum Gebäude.